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Intervalltraining

Normalerweise läuft man beim Joggen ja meist mit einem moderaten Tempo gleichmäßig dahin. Es sei denn, man möchte dem hübchen blonden Mädchen da vorne ein wenig imponieren und steigert das Tempo und damit die körperliche Belastung, um bloß nicht als langsam und schwach rüberzukommen. Sobald sie wieder außer Sichtweite ist, wird man(n)s sicher wieder etwas ruhiger angehen lassen.

Genau dieses Wechselspiel aus Belastung und Entspannung kommt auch als Hauptprinzip beim Intervalltraining zum tragen.

Dummerweise kommen nun nicht ständig zu den richtigen Intervallzeiten oder an den geplanten schnelleren Streckenabschnitten unweigerlich hübsche Mädchen dahergelaufen,  daher sollte ein solches Training bereits im Vorfeld ein wenig geplant werden.

Wie die Intervalle in Intensität und Länge definiert werden, bleibt jedem selber überlassen. Man könnte z.B. als Laufanfänger erstmal Gehen und Laufen miteinander kombinieren; also eine Minute Laufen und anschließend eine Minute Gehen und das dann 10 x im Wechsel. Oder als fortgeschrittener Läufer Sprintintervalle mit Gehintervallen (oder leichten Trabintervallen) abwechseln.

Wichtig ist, sich vorher gut aufzuwärmen und einzulaufen um Verletzungen möglichst zu vermeiden. Wenn ihr noch Laufanfänger seid, dann geht ca. 10 – 15 Minuten zügig (WarmUp), bevor ihr zwischen Gehen und Laufen wechselt.

Am Schluss bitte den sogenannten Cooldown nicht vergessen, also wieder ca. 10 Minuten weitergehen (oder langsam joggen für die Fortgeschrittenen).

Und was soll das Ganze bringen ?

Nun, für den Laufanfänger bringt es in den Gehpausen den Puls wieder runter und die Muskeln werden wieder besser mit Sauerstoff versorgt und gelockert, so dass man wieder relativ erholt ins nächste Intervall starten kann und somit sein Trainingslaufpensum in einer Trainingseinheit erhöhen kann, da die Muskulatur nicht so schnell ermüdet.

Für alle Läufer zitiere ich einfach mal aus Wikipedia:

„Intervalltraining hat je nach Ausprägung das Ziel, die Kraftausdauer, die Schnelligkeitsausdauer, die Laktattoleranz, den Laktatabbau, die maximale Sauerstoffaufnahme oder auch das Tempogefühl (z. B. Wettkampftempo) zu verbessern. Weiterhin kann das Intervalltraining zur Verbesserung und Ökonomisierung der Bewegungsabläufe (inter- und intramuskuläre Koordination) beitragen.“

Es werden also meist gezielt neue Trainingsreize gesetzt um den Sportler besser, schneller und ökonomischer zu machen. Darüberhinaus bringt es natürlich Abwechslung ins Training.

Also, einfach mal ein Intervalltraining machen!

🙂