Hallo zusammen,
wie sich am Morgen des 22.Juni herausstellte, ist mein Schienbeinkantensyndrom wohl doch noch nicht ganz weg. Nachdem ich ja am 21.Juni ca. 4 km gelaufen bin, war die Stelle am Schienbein wieder leicht bis mäßig zu spüren (aber nicht schlimm).
Ich beschloss die verbleibenden drei Tage bis zum KKH-Lauf Regensburg zu pausieren und zur Sicherheit am 25. Juni auch nur den Einsteigerlauf(2,4km) zu laufen. Doch es kam ein wenig anders.
Beim KKH-Lauf startete ich im hinteren Drittel des Läuferfeldes. Es war mein erster offizieller Lauf und ich wollte niemanden ausbremsen und erstmal gucken, wie ein solches Event denn abläuft. Auch angesichts meiner noch nicht ganz abgeheilten Verletzung wollte ich nicht riskieren in den Sog der schnelleren Läufer zu geraten. Und so trabten wir gemütlich los (anfangs bei einer Pace: 7:30 – 8:00min).

Es lief gut, die ersten zwei Runden waren schnell rum und ich beschloss spontan doch noch eine weitere Runde zu laufen (Einsteigerlauf= 2 Runden, Fitnesslauf=5 Runden). Gerne wäre ich auch noch die zwei verbleibenden Runden gelaufen, jedoch wollte ich nichts riskieren und lief nach drei Runden ins Ziel (3,58km, 23:44min, Pace: 6:37min/km).
Am folgenden Tag spürte ich mein Schienbein wieder leicht, dennoch beschloss ich mit dem moderaten Lauftraining fortzufahren, um das Schienbein schrittweise wieder an die Belastung beim Laufen zu gewöhnen. Dabei stellte ich mir zwei Regeln auf:
- 1. Wenn ich die Stelle spüre, dann laufe ich an diesem Tag nicht.
- 2. Nicht mehr als maximal 1 km Steigerung in der Streckenlänge.
Am 28.06.2017 ging es weiter (3,23km, 21:31min, Pace: 6:40min/km). Es war sonnig bei 29 Grad. Eine gute Gelegenheit meine neueste Errungenschaft – ein Läufer-Cap – zu testen. Passt gut, und der Schweiß läuft nicht mehr in die Augen (Fliegen schaffen es leider dennoch zuverlässig meine Augen zu treffen). Am Folgetag ging es dem Schienbein gut. Nahezu nicht spürbar.
Mein letzter Lauf im Juni am 30.06.2017 (4,08km, 26:22min, Pace: 6:27min/km) verlief ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse. 30 Minuten vor dem Lauf (und 30 Min. danach) kühlte ich mein Schienbein ein wenig mit enem Gelpad (aus dem Kühlschrank). Am Folgetag war die Stelle unverändert nur leicht spürbar. Also alles gut soweit.
Gesamtlaufkilometerleistung im Juni: 20,58 km (immerhin)