Lauftraining „Fit for my life“ – Teil 7 – Runnersday & Neuanfang bei Junihitze

Hi zusammen,

da laut meiner Ärztin und meines Physiotherapeuten eine Schonung meines Schienbeines von 4 – 6 Wochen ausreichen sollte, und ich schon seit 2 – 3 Wochen keine nennenswerten Schmerzen mehr hatte, beschloss ich Mitte Juni wieder peu à peu mit dem Lauftraining anzufangen.

Runnersday mit Markus Dawo

Zeitlich passend zu meinem Wiedereinstieg nahm ich am 17.Juni am Runnersday in Regensburg teil. Organisiert und durchgeführt wurde dieser sehr informative Kurs für Läufer von Markus Dawo (Lauftrainer und ambitionierter Marathonläufer). Der Runnersday dauerte ca. 5 Stunden und  bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Der theoretische Teil: Markus verstand es, humorvoll und abwechslungsreich viele Fragen zum Lauftraining ansich während seines Vortrages zu erklären. Die Powerpointpräsentation war gut gemacht, die zahlreichen (teils individuellen) Fragen der 13 Teilnehmer wurden adäquat beantwortet.

Der praktische Teil: Hier starteten wir mit einem Athletikprogramm (zur Stärkung und Stabilisierung des ganzen Körpers), dann gings weiter mit praktischen Übungsbeispielen mit einer Faszienrolle (Blackroll) und einem Lacrosse-Ball. Anschließend stand noch ein Lauf-ABC und eine Videoanalyse des Laufstils aller Teilnehmer(inkl. individueller Auswertung) auf dem Programm.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, bei der sicherlich jeder etwas an Wissen mitgenommen hat. Und Spass hats auch noch gemacht. 🙂

Wiedereinstieg nach 6-wöchiger Laufpause

Meinen letzten Lauf, bevor mich das Schienbeinkantensyndrom erwischte, lief ich am 06.Mai 2017. Somit sollte eigentlich genug Zeit zur Regeneration ins Land gegangen sein um wieder testweise zu starten. Laut meinem Physiotherapeuten sollte ich mit nur 5 Minuten anfangen und dann jeden Tag weitere 5 Minuten draufpacken. Diese Vorgehensweise hat den Sinn, dass man den Körper langsam wieder an die Belastungen des Laufens gewöhnt und nicht sofort wieder unbemerkt mehrere Kilometer „in die Verletzung hineinläuft“. Da es beim Schienbeinkantensyndrom vorkommen kann, dass man die Beschwerden erst zeitverzögert wahrnimmt(am Abend oder gar erst am Folgetag), ist es sinnvoll mit einem geringen Trainingsumfang zu starten und nur langsam zu steigern.

Am 18.Juni 2017 startete ich meinen ersten Testlauf (1,23km, 7:07min, Pace: 5:47min/km). Passte soweit, keine Schmerzen(auch nicht am Folgetag). Jedoch war es ungewohnt nur so kurz zu Laufen 😉

Am 19.Juni 2017 dann Testlauf zwei, heute durfte ich schon 10 Minuten Laufen, yeah (1,73km, 10:05min, Pace: 5:49min/km). Heute warens über 30 Grad im Schatten, da kommt man selbst bei dieser kurzen Distanz schon ordentlich ins Schwitzen. Notiz an mich: Ich benötige eine Kopfbedeckung, welche verhindert, dass mir der Schweiß in die Augen läuft.

Am 20.Juni 2017 packte ich wieder ca. 5 Minuten drauf(2,66km, 15:58min, Pace: 6:00min/km). Auch heute warenes über 30 Grad bei wolkenlosem Himmel. Der Puls blieb erstaunlicherweise dennoch bei ca. 150 bpm. Interessant wird es sicherlich spätestens dann, wenn die Laufdauer bei Hitze jenseits von 30 Minuten liegt, denn die Pulstendenz weißt nach oben. Es kann sein, dass ich dann sicherheitsbedingt etwas Tempo rausnehmen muss.

Heute ist der 21. Juni 2017 und 20 Minuten Laufen stehen an. Bisher ist alles schmerzfrei. 😀

Ein Update mit 1 – 3 hübschen Bildern folgt heute Abend.

Update:  21.Juni  21:45 Uhr

Mein heutiger Lauf (4,06km, 23:17min, Pace: 5:44min/km) war ganz ok. Jedoch hat es 34 Grad gehabt und es war ziemlich warm, um nicht zu sagen schweineheiß (Puls von 156 bpm im Schnitt). Dementsprechend habe ich auch geschwitzt und morgen ist definitiv erstmal Laufpause angesagt.

Hier wie versprochen ein paar Bilder von der heutigen Laufstrecke:

Gesamtlaufkilometer im Juni bisher:  9,86 km

Weitere Tipps zum Thema: Laufen bei großer Hitze:

https://laufnarr.de/category/gesundheit/laufen-bei-grosser-hitze/

 

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