Lauftraining „Fit for my life“ – Teil 5 – Eieiei, mit Vollgas in den Mai

Hallöle zusammen,

nachdem am 27. April die Ermittlung meiner maximalen Herzfrequenz grandios scheiterte (technisches Versagen), startete ich schön ausgeruht und motiviert in den Mai.

Der erste Lauf am 01.Mai 2017 sollte ein etwas längerer langsamer werden (10,63km, 1:11:07min, Pace: 6:41min/km). Dabei erkundete ich eine neue Strecke und machte nach 5km eine 1minütige Gehpause und eine 1minütige Dehnpause. Dann ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ab Kilometer 8 spürte ich wieder, wie mein linker Fuß ermüdete, aber es hielt sich in Grenzen. Gefühlt war es ab Kilometer 10 sogar wieder besser.

Am 03.Mai 2017 wurde wieder schneller gelaufen, geplant waren 8 Kilometer, da die benutzte GPS-Tracker-App Runtastic bei km 2 die Verbindung (GPS und Bluetooth) verlor, musste ich die Aktivität neu starten (3,14km, 20:17min, Pace: 6:27min/km).

Immerhin bemerkte ich dass zwischen km 2 und 3 und startete die App erneut(5,68km, 31:27min, Pace: 05:32min/km). Yeah, so schnell bin ich noch nie 5km gelaufen 🙂

Leider wohl etwas zu schnell für mein linkes Bein, dies fühlte sich danach ein wenig instabil an.  🙁 Nicht gut, aber immerhin war rechts alles ok.

Am 06.Mai 2017 hatte ich mir eine neue Strecke ausgesucht (7,83km, 0:49:37min, Pace: 6:20min/km), hauptsächlich halb zugewachsene Feld- und Waldwege und – was ich zu Beginn nicht wusste – 600 Meter offroad mit hohen Grasbüscheln, tiefen Erdlöchern, hohen Brennnesselbüschen (mit kurzen Hosen bedeutet das springen auf die richtigen Punkte, wenn man nicht damit in Kontakt geraten will) und einem freilaufenden großen Hund.  Dieser folgte mir recht schnell ziemlich neugierig (bis aufdringlich), bis ich anfing ihn damit zu irritieren langsamer zu werden und mit seinem Herrchen (einem Angler) zu reden und dabei weiterzugehen. Mit diesem Verhalten wurde ich wohl als Beute disqualifiziert. Puh, diesmal noch Glück gehabt. Oder wollte er doch nur spielen? Hmm.

Obwohl ich immernoch ein leichtes Stechen im linken Unterschenkel spürte, lief ich durch. Die Schmerzen wurden nicht schlimmer, eher weniger.

07.Mai 2017: Das ominöse diffuse Stechen im linken Unterschenkel (Schienbeinbereich) war wieder etwas stärker geworden. Mist, wenns dumm läuft hab ich mir wohl ein Schienbeinkantensyndrom zugezogen.

15.Mai 2017: War die letzten Tage nur mit dem Rad unterwegs, da mein linkes Bein nicht wirklich belastbar ist. Es scheint ein wenig besser geworden zu sein, aber wieder Laufen zu gehen, traue ich mich damit noch nicht. Mein letzter Lauf liegt nun 8 Tage zurück. Ich wollte wohl zu schnell zu viel(Bitte keinesfalls nachmachen!). Werde wohl mindestens eine weitere Woche pausieren müssen und dann weiterschauen. Unschön, aber was will man machen. 🙁

Kilometerleistung (erste Maiwoche): 27,29km

 

17.Mai 2017 Statusupdate:

Ich war sicherheitshalber noch einmal bei meiner Sportärztin. Ihre Diagnose lautete: mediales Schienbeinkantensyndrom

Da ich die Stelle im Schienbein auch schon  beim Gehen spüre, sollte ich vorerst besser nicht Laufen gehen.

Angeordnete Therapie:

  • Training reduzieren (wenn Schmerzen schon beim Gehen dann auf keinen Fall Laufen gehen)
  • Kompressionsstrumpf tragen (Kompr.-Klasse 2)
  • Physiotherapie ( 6 x )
  • ab und an Kühlen
  • Bearbeiten der Unterschenkelmuskulatur mit einer Blackroll / Formrolle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.