Archiv der Kategorie: Trainingsmethoden

Kamera läuft – Laufstilanalyse auf der Tartanbahn

Um unsere Lauftechnik zu verbessern, beschlossen David und ich an einem fluffigen Sommertag im Juli unseren Laufstil das erste Mal in Ruhe zu analysieren.

Mit einem simplen Smartphone und mehreren unterschiedlichen Schuhmodellen bewaffnet zogen wir los. Eine nahegelegene Tartanbahn wurde kurzerhand als Teststrecke auserkoren und schon konnte unser erster Videodreh starten:

Wie man hier in der Zeitlupe deutlich sehen kann, gibt es große Unterschiede in der Lauftechnik. Interessant ist hierbei, Kamera läuft – Laufstilanalyse auf der Tartanbahn weiterlesen

Stabilisationstraining

Ein stabiler Rumpf ist Trumpf

Das Training des Oberkörpers im Zusammenspiel mit den Beinen – liebevoll auch Stabi-Training genannt – wird von nicht wenigen Läufern gehasst und daher oftmals vernachlässigt. Dabei ist gerade für Läufer ein gut trainierter Rumpf ziemlich wichtig, da die Belastungen auf die Wirbelsäule nicht unerheblich sind.

Eine gute Kraftübertragung zwischen der oberen Körperhälfte und den Beinen ist nur dann gewährleistet, wenn die vielen kleinen Muskeln des Rumpfkorsetts trainiert sind (die Laufbewegung wird kraftvoller und der Läufer tendenziell schneller). Auch alltägliche Tätigkeiten, wie stehen, sitzen, bücken, in die Hocke gehen, fallen mit einem halbwegs stabilen Rumpf erheblich leichter. Stabilisationstraining weiterlesen

Crosstraining

Als Crosstraining bezeichnet man das gleichzeitige Training in verschiedener Sportarten. Also, wenn ihr gerne schwimmt, radelt oder rudert dann kann es durchaus empfehlenswert sein, das parallel zum Lauftraining weiter regelmäßig zu tun.

Was bringt das?

Nun, zum Einen könnt ihr beim Crosstraining, während eine kürzlich beanspruchte Muskelgruppe noch regeneriert dennoch eine andere trainieren. Ein weiterer Punkt ist die Steigerung der Ausdauerfähigkeit des Körpers und es kann die Regenerationszeit  – wenn man alternativ mit geringer Intensität trainiert – sogar verringern.

Ja, und es bringt natürlich Abwechslung in den Trainingsalltag.

Meine Tipps:

Wenn ihr Laufen als eure Hauptsportart erachtet, ist es sinnvoll im Crosstraining es mit der Alternativsportart nicht zu übertreiben, sonst fehlen euch die Ressourcen um die Leistung beim Laufen weiter zu steigern.

Die Gefahr durch zwei Sportarten im Trainingsplan ins Übertraining zu geraten ist natürlich größer, also aufpassen, nicht übertreiben, genug (und wenns geht das Richtige 😉 ) essen und ab und an trotzdem Ruhetage machen!

 

Intervalltraining

Normalerweise läuft man beim Joggen ja meist mit einem moderaten Tempo gleichmäßig dahin. Es sei denn, man möchte dem hübchen blonden Mädchen da vorne ein wenig imponieren und steigert das Tempo und damit die körperliche Belastung, um bloß nicht als langsam und schwach rüberzukommen. Sobald sie wieder außer Sichtweite ist, wird man(n)s sicher wieder etwas ruhiger angehen lassen.

Genau dieses Wechselspiel aus Belastung und Entspannung kommt auch als Hauptprinzip beim Intervalltraining zum tragen.

Dummerweise kommen nun nicht ständig zu den richtigen Intervallzeiten oder an den geplanten schnelleren Streckenabschnitten unweigerlich hübsche Mädchen dahergelaufen,  daher sollte ein solches Training bereits im Vorfeld ein wenig geplant werden.

Wie die Intervalle in Intensität und Länge definiert werden, bleibt jedem selber überlassen. Man könnte z.B. als Laufanfänger erstmal Gehen und Laufen miteinander kombinieren; also eine Minute Laufen und anschließend eine Minute Gehen und das dann 10 x im Wechsel. Oder als fortgeschrittener Läufer Sprintintervalle mit Gehintervallen (oder leichten Trabintervallen) abwechseln.

Wichtig ist, sich vorher gut aufzuwärmen und einzulaufen um Verletzungen möglichst zu vermeiden. Wenn ihr noch Laufanfänger seid, dann geht ca. 10 – 15 Minuten zügig (WarmUp), bevor ihr zwischen Gehen und Laufen wechselt.

Am Schluss bitte den sogenannten Cooldown nicht vergessen, also wieder ca. 10 Minuten weitergehen (oder langsam joggen für die Fortgeschrittenen).

Und was soll das Ganze bringen ?

Nun, für den Laufanfänger bringt es in den Gehpausen den Puls wieder runter und die Muskeln werden wieder besser mit Sauerstoff versorgt und gelockert, so dass man wieder relativ erholt ins nächste Intervall starten kann und somit sein Trainingslaufpensum in einer Trainingseinheit erhöhen kann, da die Muskulatur nicht so schnell ermüdet.

Für alle Läufer zitiere ich einfach mal aus Wikipedia:

„Intervalltraining hat je nach Ausprägung das Ziel, die Kraftausdauer, die Schnelligkeitsausdauer, die Laktattoleranz, den Laktatabbau, die maximale Sauerstoffaufnahme oder auch das Tempogefühl (z. B. Wettkampftempo) zu verbessern. Weiterhin kann das Intervalltraining zur Verbesserung und Ökonomisierung der Bewegungsabläufe (inter- und intramuskuläre Koordination) beitragen.“

Es werden also meist gezielt neue Trainingsreize gesetzt um den Sportler besser, schneller und ökonomischer zu machen. Darüberhinaus bringt es natürlich Abwechslung ins Training.

Also, einfach mal ein Intervalltraining machen!

🙂

 

Training nach Puls

Wer effizienter und zielorientierter trainieren und seine Leistungen formen und sich verbessern will, sollte auch seinen Puls im Auge haben und lernen, diesen in festgesetzten Bereichen möglichst zu halten.

Was willst du mit deinem aktuellen Training erreichen? Mehr Kondition, mehr Ausdauer oder doch lieber mehr Regeneration?

Dieses kurze Video hier gibt einen sehr guten Einblick wie das funktioniert. Lesenswert ist auch die Zusammenfassung unter dem Video: